Wenn wir die Ursache der meisten sogenannten Erkrankungen  auf Konflikte und Schocks zurückführen, sollten wir uns diese beiden Begriffe einmal genauer anschauen.

Konflikt

Zusammenstoß, Auseinandersetzung, innerer Zwiespalt, Widerstreit entlehnt (18.Jhd.) aus  lateinisch conflictus: das Zusammenschlagen, feindlicher Zusammenstoß, Kampf einem Verbalabstraktum zu lateinisch confligere (conflictum) zusammenschlagen, zusammenstoßen, in Kampf geraten vgl. lat.: fligere (an)schlagen, zu Boden schlagen.

Im Konflikt kann man sich noch bewegen handeln  d.h die Energie/Kraft ist noch frei!

Schock

großer Schreck, plötzliche Erschütterung, um 1700 wird frz. choc in der Bedeutung militärischer Zusammenstoß, Schlag, Attacke ins Dt. entlehnt bis ins 19 Jhd. hält sich die frz. Schreibung: Choc, Choque, chok. Im 19.Jhd wird ebenfalls (aus dem französischen stammenden chok) engl. Shock, heftiger Schlag, (nervliche) Erschütterung, als medizinisches Fachwort für eine durch plötzlichen Schlag, Stoß oder Schreck hervorgerufene physische oder psychische Erschütterung des Organismus.

 

Konfliktschock

Durch ein Zusammenstoßen, eine Auseinandersetzung , einen inneren Zwiespalt, Widerstreit enstandene(r) heftiger Schlag oder Erschütterung des Organismus.

Im Konfliktschock kann man nicht mehr handeln oder sich bewegen, die Energie/Kraft ist gebunden gefangen, erstarrt und wie eingefroren die Gefühle laufen nach  oder bewegen sich im Kreis.

 

Hier einige Beschreibungen wie man einen Schock erleben kann:

 

Wie vom Donner gerührt sein

Zur Salzsäule erstarrt sein

Wie gelähmt sein

Den Boden unter den Füßen verlieren

Sprachlos sein

nicht glauben können was da passiert ist

wie, wennn man neben sich steht

völlig konsterniert sein

 

 

Die häufigsten Konflikte drehen sich um Nahrung, persönliche und soziale Integrität, die Standortbestimmung oder die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder einer Person.

Damit es zu einem Konflikt kommt, muss die Befriedigung dieser Bedürfnisse von innen oder außen empfindlich gestört werden.

Beispiel: die persönliche Integrität ( Vollständigkeit, Unberührtheit, Unverletzlichkeit) ist durch Angriffe in Frage gestellt .

Der Organismus reagiert mit Flucht oder Angriff und erwehrt sich seiner Haut.

Ist der Angriff zu stark und unerwartet kann es zum Schock kommen, das heißt das Individuum reagiert mit absoluter oder teilweiser Starre.

Das heißt, die Energie, die zur Flucht oder zum Angriff zur Verfügung stand ist

erstarrt oder gefroren (gebunden) und somit nicht mehr verfügbar.

Erst wenn man sich wieder vom Schock erholt hat,  kann man sich wieder, bestenfalls erfolgreich, wehren.

Diese Schock (Schreck) Sekunde oder Minute entscheidet manchmal über Leben und Tod oder starke Schmerzerleidung und Verletzung,  in der freien Wildbahn auch über gefressen werden.

Deshalb ist es von großer Wichtigkeit die durch den Konfliktschock gebundene Energie wieder zu lösen damit sie zur Stressbewältigung und später auch zur Heilung voll und ganz zur Verfügung steht.

Hierfür ist es notwendig, dass  jeder Mensch wieder sein volles emotionales Potential zur Verfügung hat !

Das bedeutet, daß die durch Erziehung und  kulturelle Prägung entstandene emotionale Ausdrucksschwäche         wieder gestärkt werden muss!

Ebenso können natürlich Gefühle die man bezüglich einer Person oder Sache hat im Konfllikt miteinander stehen, also wenn man ein gespaltenes Gefühl hat , jemanden liebt und gleichzeitig hasst weil man sehr verletzt wurde. In diesem speziellen Fall müßte man zuerst seinen Hass losbekommen um wieder nur lieben zu können.Wenn sich mehrere Gefühle überlagern, kann es auch zu inneren Konflikten führen an denen man dann leidet.

Wichtig ist, dass der Gekränkte als auch der vermeintliche Gesunde an seinen Grundkonflikten, d.h. der Unfähigkeit Gefühle zu zeigen und auszudrücken arbeitet und nicht aus Scham , Schuld, falschem Stolz etc.  seine Gefühle unterdrückt  und somit in eventuellen Konflikten nicht mehr angemessen reagieren kann.

 

Voraussetzung dafür ist natürlich eine Gesellschaft, die dem Einzelnen diese Gefühlsfreiheit lässt und ihn nicht durch permanentes und frühes Schockieren (Impfungen, Geburtstraumata etc.) emotional abstumpft und unterdrückt.

Ein grundsätzlicher Wandel der Gesellschaft weg von einer Abwertegesellschaft hin zu einer Aufwertegesellschaft, in der die Menschen nicht mehr Waren und Nummern  sondern gleichberechtigte und soziale Wesen sind, die alle ein menschenwürdiges Leben führen können , ist unabdingbar.

Wichtig ist nicht nur die Emanzipation der Geschlechter untereinander sondern die Emanzipation beider Geschlechter gegenüber einer zunehmend Druck ausübenden Staatsgewalt.